EMPATI - ein Beitrag für mehr Verständigung

EMPATI ist eine gemeinnützige Initiative, die das Empowerment von benachteiligten Gruppen, Anerkennung von Diversität, Teilhabe in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und eine inklusive Gesellschaft u.a. durch Projekte, Veranstaltungen und Studien fördert. Die über zehnjährige Tätigkeit der Mitarbeiter*innen für Organisationen von Migrant*innen bzw. Muslim*innen eröffnet EMPATI besondere Zugänge in diese Communities.

Unser Team

Mitarbeiter*innen

null

PANTELIS LEKAKIS-KERKYRAIOS

Projektleiter

Pantelis Lekakis-Kerkyraios ist nicht nur Projektleiter bei EMPATI, sondern auch enger Berater der Gesellschafter und anderen Projektleiter*innen. Mit den von ihm geleiteten Projekten Raum der Kulturen und Neu_Raum hat EMPATI wichtige Schritte hin zu einer Etablierung auf dem Markt der sozialengagierten Träger in Berln vollzogen.

Seit 2021 ist der studierte Stadt- und Regionalplaner verantwortlich für das Projekt Mut_Raum. Ähnlich wie die Vorgängerprojekte verfolgt EMPATI mit Mut_Raum das Ziel,  Migrantinnen in Neukölln bei ihrer beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Zu dem Projektteam von Mut_Raum gehören noch vier weitere Mitarbeiterinnen.


null

Vivien Piayda

Projektleiterin

Vom Medienunternehmen „Die Welt“ zur EMPATI gGmbH. Das ist der Schritt, den Vivien Piayda Ende 2020 unternommen hat. Seit dem ist Vivien Piayda für die Landeswettbewerbe „Klassensprecher*in des Jahres“ verantwortlich. Daneben bereichert sie die Arbeit von EMPATI im Bereich der Public Relations.

Zuvor studierte Vivien Piayda Kulturwissenschaften und machte Öffentlichkeitsarbeit für die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.


null

Merve Dinc

Projektleiterin

Merve Dinc hat unter schwersten Corona-Bedingungen die Landeswettbewerbe „Klassensprecher*in des Jahres“ in Berlin und Brandenburg im Jahr 2020 zu einem großen Erfolg gebracht. Seit Herbst 2020 leitet sie das ESF-Projekt „Lemon – Eine Qualifikationsreihe für Migrantinnen “, in dem arbeitssuchende Migrantinnen in den Bereichen Gastronomie, Bäckerei und Konditorei weiter qualifiziert werden.

Dass sie für diese Aufgabe bestens geeignet ist, zeigen auch ihre jahrelangen Erfahrungen als Betreiberin eines Szene-Cafes in der Berliner City und als Betreuerin. Die studierte Sozialarbeiterin arbeitete zuvor für das Bezirksamt Spandau und verschiedene Bildungsorganisationen in Berlin und Niedersachsen.


null

Lana Marinkovic

Projektmitarbeiterin

Seit Oktober 2020 bereichert Lana Marinkovic die Arbeit von EMPATI. Sie ist Teil des Projektteams von Lemon. Hier übernimmt sie wichtige Rechercheaufgaben, ist die Herrin über unsere Verteiler und kümmert sich um einen engen Draht zu ethnischen Communities.

Wenn Workshops und andere Veranstaltungen anstehen, trifft Lana Marinkovic Absprachen mit den Dozent*innen, ist für die Location verantwortlich und stellt das Equipment bereit.  Mit ihrer guten Laune sorgt sie immer für eine angenehme Atmosphäre im Projektbüro.


Gesellschafter

null

Dr. Chaban Salih

Gründer

Dr. Chaban Salih ist deutsch-ägyptischer Herkunft. Schon in seinem Magisterstudium der Sport-, Politik- und Kommunikationswissenschaften beschäftigte er sich tiefgehend mit den Problemen von jungen Migranten in der Schule.

Nach dem Studium engagierte er sich für Demokratieerziehung, Integration und das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen. Zu seinen Auftrag- bzw. Arbeitgebern zählen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Forum Ostdeutschland, das Parlament, die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung, Inssan für kulturelle Interaktion, das Goethe Institut, die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie sowie die Internationale Organisation für Migration. Ehrenamtlich war er Mitglied im Integrationsausschuss von Berlin-Kreuzberg und baute eine bundesweite Jugendorganisation mit auf.

null

Dervis Hizarci

Gründer

Der Berliner Dervis Hizarci studierte an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und an der Freien Universität Berlin, wo er auch sein Studium der Politikwissenschaften und der Englischen Philologie mit dem akademischen Grad eines Master of Education erfolgreich abschloss.

Seit vielen Jahren arbeitet er als Bildungsreferent für verschiedene Behörden, Einrichtungen und Institutionen wie dem Jüdischen Museum Berlin – wo er zwischenzeitlich in der Bildungsabteilung für die Programme gegen Antisemitismus, die Archivworkshops und die Kooperationen mit Schulen verantwortlich war -, der Bundeswehr, der Bundespolizeiakademie und der Berliner Polizei. Inhaltliche Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind: Religionsvergleiche, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und sozioökonomische Situation der türkeistämmigen Menschen in Deutschland.

null

Hakan Tosuner

Gründer

Hakan Tosuner gebürtiger Hesse, ist Sohn türkischer Einwanderer. Nach einem Au Pair-Jahr in den USA nahm er sein Magisterstudium in Politik-, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre auf, mit Studien- und Praktikaaufenthalten in den USA und England, u.a. im House of Lords.

Schon als Teenager baute er in seiner hessischen Heimatstadt ein Bildungszentrum für sozial benachteiligte Schüler mit auf und engagierte sich in der Lokalpoltik für die Belange von Minderheiten. Während seines Studiums war er jahrelang auf nationaler und internationaler Ebene in der interkulturellen und –religiösen Jugendarbeit aktiv. Nach mehrjährigen professionellen Tätigkeiten im internationalen kultur- und bildungspolitischen Sektor wie dem DAAD und der Fulbright-Kommission, wo er u.a. die Diversity-Programme koordiniert hat, ist er z.Zt. der Geschäftsführer des Avicenna-Studienwerks.

Unsere Themen

Empowerment

EMPATI versteht unter Empowerment, dass Menschen ermöglicht wird, sich zu beteiligen. Wir glauben daran, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung übernehmen sollte und einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen leisten kann, nur muss dieses Potential auch freigelegt werden.

Anerkennung

Wenn Vielfalt als Chance und Bereicherung gesehen werden, dann hat eine Gesellschaft sie erreicht: eine Kultur der Anerkennung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Gruppen überhaupt erst einen Zugang zu gesellschaftlichen Prozessen bekommen.

Teilhabe

Teilhabe heißt, aktiv mitzumischen. EMPATI vertritt die Auffassung, dass es niemanden egal sein kann, was mit ihm/ihr und dem eigenen Umfeld geschieht.

Inklusion

EMPATI steht für eine Vorstellung von Gesellschaft, zu der die verschiedensten Gruppen gehören: Behinderte, Gesunde, Religiöse, Atheisten, verschiedene Ethnien, Menschen unterschiedlicher Orientierung usw. Unterschiede bedeutet für uns Chancen. Dafür muss man jedoch mit Neugier, Offenheit und Interesse auf das Unbekannte zugehen. Ansonsten bleiben Menschen ausgeschlossen und ausgegrenzt.